3D-Art

Etwas zu 3d

Der Rendervirus, wie ihn einige 3dler nennen, hat mich schon seit einiger Zeit in seiner Gewalt. Begonnen hat alles mit einem Programm namens Bryce. Dieser Landschafts- Generator und nicht wirklicher 3D Editor fasziniert mich noch heute.  Seine intuitive Bedienung, macht es dem Benutzer leicht recht schnell zu ansehnlichen Ergebnissen zu kommen.
Später hatte ich das Glück im Rahmen einer Weiterbildung in Kontakt mit Maya und Cinema 4d zu kommen, von einem Profi zu lernen. Da Maya für den Normal User unerschwinglich ist konzentrierte ich mich weiter auf Cinema4d / und Blender. Beides Programme einen ähnlichen Funktionsumfang bieten, aber bei weitem nicht so teuer oder wie Blender umsonst sind. Zum Compositing nutze ich das gute alte PS oder Gimp.
Im Gegensatz zum Airbrushen, in dem ich ja eigentlich zu Hause war hat 3D deutliche Vorteile.
Das Brushen geht zwangsläufig irgendwann auf bzw. in die Nase, oder auch auf die Nerven. Es ist vergleichsweise mühsam zu einem guten Bild zu kommen. Vieles muss berücksichtigt werden, der Prozess dauert entsprechend lange. Und man braucht viel Platz, und Equipment.
Alles was bei der Arbeit am Rechner zwar nicht ganz wegfällt. Aber die Handhabung ist doch deutlich einfacher. Ich male auch noch heute gelegentlich, ziehe aber da die abstrakte Schiene vor. Zeichne dann aber doch deutlich lieber auch meine Cartoons.
3D Bilder zu kreieren, ist mit dem Fotografieren zu einer ausgewachsenen Leidenschaft geworden. Es ist mir dabei nicht so wichtig Bilder unbedingt zu verkaufen. Vielmehr der Prozess steht im Vordergrund, also das sich entwickeln vom manifestierten Gedanken hin zum fertigen Bild.
Da ich 3D auch beruflich gut nutzen kann passt es natürlich. Nach vielen anderen beruflichen Tätigkeiten ist mir das Medienfach doch seit der Jahrtausendwende ans Herz gewachsen. Die Chance zu ergreifen in diese Branche zu wechseln hatte ihre positiven wie auch negativen Seiten. Handwerker von ganzem Herzen bin ich ohnehin nie gewesen, kreativ ja. Es ist eine Art Lebenselixier für mich. Etwas für das ich brennen kann wie man so schön sagt.
Aber zurück zu 3D. Ich mache das jetzt schon gut 16 Jahre, wenn nicht sogar länger. Ich kombiniere gerne fraktale mit meinen Arbeiten. Menschen stell ich sehr selten dar. Dafür sind es  die düsteren Welten von Lovecraft, Poe und anderen die mich inspirieren.
Ich mag Steampunk, die Kombination unterschiedlicher Welten der Phantastik. Dabei lege ich sehr viel Wert darauf selbst zu modeln. Nur wenige Elemente in meinen Bildern sind schon vorgefertigt. Licht und die Kameraposition sind ebenfalls sehr wichtig. Oft dauert es eine Weile bis ich die richtige Lichtstimmung habe. Das ist eine Sache des Gefühls und bisweilen eine ziemliche Fummelei.
Meist arbeite ich an meinen Bildern, in der kalten Jahreszeit. Der Sommer bleibt der Knipserei vorbehalten. Natürlich kombiniere ich auch hin und wieder Fotos, Fraktale und meine 3D Bilder.
3D ist und bleibt eine Faszination. Wer allerdings glaubt, dass geht mal so eben hat sich schwer getäuscht. Es braucht eine Weile, bis man verstanden hat worum es wirklich geht: "Um Zeit". Investiert man diese Zeit, schaut sich das Handling von jemandem ab, der das Metier versteht, dann steht der  eigenen Kreativität nichts mehr im Wege. Aber es braucht seine Zeit es zu lernen.
Ich arbeite nicht gerne nach Vorgaben, die mich einschränken. Einen Stil nachzuahmen finde ich grauslich. Was ich will, ist „meiner“ Art Kreativität ihren Weg zu lassen. Das ist oft schwerer als nachzuahmen. Aber es ist ein eigener Weg, einen den ich ganz bewusst gewählt habe.
Ich wünsche den Besuchern meiner Seite viel Spaß beim schauen. Vielleicht schaffe ich es ja, den ein oder anderen ein wenig zu inspirieren. Kritik und Compliments sind natürlich ausdrücklich erwünscht.



Bilder in Groß? Dann drauf klicken :-). Unter dem Label 3D-Art in der Word Cloud rechts findet ihr mehr an aktuellen Arbeiten, da ich diese Seite nicht kontinuierlich erneure.