Samstag, 9. September 2017

Nachdenkliches :-)


Wenn man das Wechselspiel zwischen Wolken und Sonne momentan betrachtet hat es etwas von einem Kampf der Elemente :-). Ich schaue dem gerne zu und lasse mir den Wind um die Nase wehen.
Herbst ist wie Frühling eine Zeit die ich mag. Der Herbst stellt die Fülle des Lebens dar, bevor es in die frostigen Nächte des Winters geht.


Wenn die Wolken über den Himmel ziehen in ihren vielfältigen Foren, mag man das ein oder andere darin sehen. Ich gucke gerne Wolken, zeichne sie in Gedanken nach. Sehe da einen Hund, ein springendes Pferd einen Drachen oder was auch immer die Phantasie zulassen mag.
Bald kommt Scheiding und Haustblot, sowie das nahende Samhain das ich besonders mag, und die Rauhnächte. Zeit der Natur für ihre Gaben zu danken. Ob in Gedanken oder realem tun. Ob man eine Schale Milch nach draußen stellt, oder den Göttern/göttlichem etwas von dem eigenen Brot abgibt.
Ich zünde gerne Kerzen zu dieser Zeit an, die Nächte kommen schneller werden länger. Der Zauberkreis des Lebens hält inne und kommt zur Ruhe um im Frühling aufs Neue zu erwachen.


Unsere Ahnen wussten dies, noch bis in die späten Tage des aufkommenden Christentums. Heute ist der alte Weg wieder in Mode. Wird neu interpretiert fasst Fuß, ob als Philosophie oder realem Glauben. Das Schöne am Pantheismus ist seine Vielseitigkeit.   Es gibt keine Bestimmer, niemand der einem vorschreibt was man zu tun und zu lassen hat. Das und die viel Stimmigkeit empfinde ich als Bereicherung für mein Leben.

Ich denke das der Götterglaube und der Gedanke an eine lebendige und beseelte Natur nur nützlich und inspirierend sein kann. Lernt man zu sehen, dem Wind zu spüren, im Rascheln des Laubs und dem Rauschen der Bäume zu lesen, dann kann einem dies so vieles vermitteln.

Aber man muss dann zuhören wollen, Mit der eigen Kreativität und Phantasie spielen. Den Zauber genießen, ohne die Verbissenheit der sogenannten Weltreligionen.