Samstag, 7. Juli 2012

Autoren im Parkhaus ;-).

Das Bücherpicknick in Meiderich

Jede Menge auf die Ohren gab es beim durchaus gelungenen Bücherpicknick im Parkhaus in Meiderich. Wohlgemerkt ein Freizeithaus in einem Park und eben kein Haus in dem Autos eine Zugfluchtstätte vor der fiesen Strasse finden ;-).
In diesem Fall fand eine Horde Autoren (und zwei einsame Künstler :-) Zuflucht in dieser heiligen Stätte. Natürlich war der Aufbautrupp, bestehend aus den brennenden Buchstaben, Bitterschlag und meiner Wenigkeit früher da um das ganze Equipment schon aufzubauen und zum funktionieren zu bringen. Dabei auch die gefürchteten Fingerklemmenden Klapptische der besonderen Art.
Für mich stellte das ganze schon eine gewisse Herausforderung da. Denn der Zeitplan streckte sich dann doch über gut 12 Stunden. Eine gewaltige Strecke für mich. Aber durchaus machbar und wichtig. Denn das unter Leute gehen und sein, fällt mir nach wie vor nicht unbedingt leicht. Durchzuhalten war mein Ziel.

Nebenher bekam man noch Lyrik, Sf, Geschichten aus und vom Krieg zu hören. Amüsant was man als 13 jähriger so alles in der Badewanne erleben kann. Warum gibts heute keine Hausmädchen mehr :-)?
Nun bin ich nicht unbedingt der erklärte Lyrik Fan. Da fehlt es mir dann doch anscheinend etwas am nötigen Zugang zu dieser Art Literatur. Zwei Sachen sind mir aber dennoch ganz gut in Erinnerung geblieben. Zum einen jener Autor, der auf das Mikro verzichtete und lieber durchs Publikum wanderte und die Gedichte von Emine Textor. Einige Passagen des letzten Vortrages klingen immer noch ein wenig in meinen Gedanken nach.
Thorsten leitete das ganze ziemlich professionell moderierend durch den ganzen Tag. Besonders interessant war war die gleichzeitige Übertragung in Secondlive, die aber wohl nach anfänglichen Schwierigkeiten sich ins Parkhaus- Wlan einzuloggen ganz gut gelaufen ist.
Jetzt gerade wo ich diese Zeilen auf meinem Laptop tippe läuft die Endphase und  ich muss sagen das ich ganz zufrieden bin. Hatte mir es schwieriger vorgestellt diesen Tag durchzuhalten. Aber da Mr. Spaceartist auch da war, war zumindest noch ein Künstler anwesend mit dem ich mich unterhalten konnte. Es kamen auch mit anderen Besuchern ganz gute Gespräche zustande. Unter anderem auch eine Möglichkeit eine Ausstellung in Duisburg zu organisieren. Meine Bilder kommen immer noch ganz gut an. Die Fotos im speziellen. Wobei es mich immer wieder überrascht was Betrachter so alles in meinen Werken sehen.
Grillen durfte ich auch. War aber dann doch froh, dass mich Flusskiesel vor dem heißen Gerät wieder ablöste, wenngleich es auch eine willkommene aber echt muckelige  Abwechslung war. Der Hunger, der mich noch im letzten Jahr so Umtrieb belastete mich indes kaum. Mit anderthalb kleinen Steaks und etwas Nudelsalat über den ganzen Tag zu kommen, ist schon eine Premiere für mich. 
Der Geschichte um den intelligenten Cola Automaten -den Autor weiß ich nicht mehr-  gefiel mir richtig gut. Ebenso die Musikeinlage die dann danach noch folgte. Ruhrgebietblues habe ich auch noch nicht zu hören bekommen.
Alles in allem würde ich sagen, dass es ein durchaus gelungenes Event mit der ein oder anderen Schwäche war. Aber das ist wohl bei einer Premiere meist so. 
Alles was lief kann ich hier gar nicht aufzählen. Einige Programmpunkte habe ich wegen des Grillens und gelegentlichen Luftschnappens dann auch verpasst. Aber es war wirklich ein ganze Menge an Programm, das man auch erst mal verpacken und einsortieren muss.
Ich bin insgesamt wirklich zufrieden. Vielleicht sollte ich mal ein wenig Lyrik lesen. Einen richtigen Zugang dazu habe ich wohl nicht wirklich. Fotos gibt es eine ganze Menge.  Mehr davon und noch ein wenig Text dann morgen, wenn ich ausgeschlafen habe. Gerade liest Michael Iwoleit über das Ende aller Tage.

Wieder Ruhrgebiets Blues. Gerade gibt es noch eine prickelde erotische Geschichte im Haus Park, Äääh Parkhaus. Ich bin verwirrt. So viele Autoren und Texte verwirren einen "sensiblen" Grafiker wie mich :-)

Was ich auch noch erwähnen sollte ist das tolle Engagement  und den Aufwand den Thorsten, Kirsten, Markus und seine Frau in dieses Event gesteckt haben. Man merkt wie viel Organisation hinter so einer Geschichte steckt.

Aber mehr morgen, so langsam Bau auch ich ab.......

 Der Bitterschlag Aufsteller.
Lecker.